Notgroschen: Wie viel ist genug?
Der Notgroschen ist deine finanzielle Knautschzone. Er verhindert, dass eine kaputte Waschmaschine oder eine Autoreparatur im Dispo endet – und der kostet oft zweistellige Zinsen.
Wie viel?
Üblich sind drei bis sechs Monatsausgaben. Selbstständige, Alleinverdiener und Hausbesitzer eher sechs, Angestellte ohne Kinder eher drei. Rechne es mit dem Notgroschen-Rechner aus.
Wo parken?
Auf einem Tagesgeldkonto: täglich verfügbar, getrennt vom Girokonto und verzinst. In der EU sind Einlagen bis 100.000 € pro Bank und Kunde gesetzlich abgesichert. Aktien oder ETFs sind für den Notgroschen ungeeignet, weil du ihn vielleicht genau dann brauchst, wenn die Kurse unten sind.
So baust du ihn schnell auf
- Einen festen Dauerauftrag direkt nach Gehaltseingang einrichten
- Steuererstattung, Urlaubs- oder Weihnachtsgeld komplett hineinlegen
- Ungenutzte Abos kündigen und den Betrag umleiten
Häufige Fragen
Zählt ein Dispo als Notgroschen?
Nein – der Dispo ist ein teurer Kredit. Er sollte die Ausnahme bleiben.